criticalmess humanpraeyAls CRIPPER vor einigen Monaten völlig überraschend ihre Auflösung im Juni dieses Jahres bekannt gaben, war ich wohl genauso überrascht wie andere auch. Auch weil die Hannoveraner mit ihrem nun leider finalen Album „Follow Me: Kill!“ das beste und abwechslungsreichste Werk ihrer Karriere vorgelegt haben.

axelrudipell knightscallLanglebigkeit ist für den Bochumer oberste Maxime, er mag den schnellen Erfolg nicht, dem die heutige Generation in dümmlichen Fernsehshows hinterher hechelt nicht. Dabei setzte er in seiner Karriere auf ungeheure Konstanz, STEELER mit eingerechnet veröffentlichte er in etwas mehr als 30 Jahren zwanzig Alben, die sich allesamt in seinem musikalischen Kosmos bewegen. Mit seiner Schlösser - und Fantasythematik wirkt er oft wie aus der Zeit gefallen und in der Tat gab es zuletzt ein paar Abnutzungserscheinungen im System AXEL RUDI PELL zu verzeichnen, die beiden letzten Studioveröffentlichungen fielen leider qualitativ ab. Davon unbeeindruckt legte er zuletzt eine weitere Ausgabe seiner Balladensammlung vor und haut zwei Jahre nach "Game Of Sins" das nächste Studioalbum raus. Schafft er mit "Knights Call" die Wende, auch wenn der Titel nicht gerade für neue Einfälle steht.

Zeke HellbenderSatte 14 Jahre ist es her, dass sich die mittlerweile alten Herren aus Seattle für ein weiteres Album entschieden hatten, bevor es lange Zeit sehr ruhig um die Band wurde. Aber Ruhe war noch nie das Motto von ZEKE, und so dürfen wir nun endlich mit „Hellbender“ einen neuen Rundling von dieser Truppe erwarten.

Myles Kennedy Year Of The TigerAls großer Fan der Stimme von Gitarrist und Sänger MYLES KENNEDY dürfte es niemanden verwundern, dass ich ganz besonders auf sein erstes Solo-Album gespannt bin. Angekündigt ist „Year Of The Tiger“ schon lange, aufgrund der vielen Projekte und Bands des Ausnahmetalents hat sich die Platte jedoch mehrfach verschoben. Das ist angesichts des Erfolgs von ALTER BRIDGE und dem Zweitposten als Sänger bei SLASH kein Wunder.

Deathrow Riders Of DoomIm Zuge der Wiederveröffentlichungen des Kult-Labels Noise Records grast man auch die Kultbands der damaligen Zeit ab, die nicht ganz so erfolgreich waren als ihre Labelmates, sich allerdings in der Metal-Welt dennoch einen verdienten Namen erspielt haben. Die deutsche Formation DEATHROW brachte es immerhin auf drei Alben, wobei das erste immer noch als gesucht gilt.

shadowkeep shadowkeepSHADOWKEEP aus der südenglischen Grafschaft Surrey sind wohl die am amerikanischsten klingende britische Band, welche ich kenne. Ihr typischer US-Metal atmete immer den Geist solcher Traumacts wie QUEENSRYCHE, FATES WARNING und CRIMSON GLORY plus einer progressiveren Ausrichtung. Immer melodisch aber auch ab und an einen Zacken härter. Aushängeschild war immer Originalsänger Rogue Marechel, der den ersten drei Releases seinen Stempel aufdrückte. Das letzte Lebenszeichen "The Hourglass Effect" war bereits 2008 mit einem gewissen Richie Wicks am Mikro.

primordial exileamongsttheruinsSchon lange habe ich auf dieses Album gewartet. Vorab haben PRIMORDIAL bereits drei Songs mit zugehörigen Videos veröffentlicht, die alle Lust auf mehr machen. Und dabei ist der erste veröffentlichte Song, „Stolen Years“ im ersten Moment eher ungewohnt. Deutlich ruhiger als sonst gehen die Iren zu Werke und statt eines neunminütigen Epos bekommt man mit knapp 5 Minuten Spielzeit schon fast eine Radiosingle. Aber eben nur fast. „Stolen Years“ hat viel, viel mehr Charakter und Charisma als 90% der Songs, die heutzutage so im Radio laufen. Die sparsame Instrumentierung bringt dabei die Botschaft des Stücks hervorragend zur Geltung.

Coilguns MIllennialsDie Band aus der französischen Schweiz wurde mir damals per Zufall zugetragen, aber seitdem besteht meinerseits auch ein gewisses Interesse an dieser Band. Ihr eigener Stil und ihr Ideenreichtum trifft meinen Nerv ausreichend, um mir nun auch anzuhören, was die Kapelle 2018 zu sagen hat.

deathwhite forablacktomorrowDEATHWHITE geben sich geheimnisvoll. So weiß niemand, wer genau zur Besetzung des Trios, welches auf Fotos nur in Gewändern, wie sie entweder Druiden oder gregorianische Mönche tragen, zu sehen ist, gehört. Das einzige, was über die Band bekannt ist, ist, dass sie aus Pittsburgh stammt.

lazuli saison8Nach all den Jahren gelten die Franzosen immer noch als Geheimtipp, der sich vor allem bei den Kritikern viel Freunde gemacht hat. Der große Erfolg blieb bislang aus, wobei die Proggemeinde immer ein aufmerksames Auge auf LAZULI hat. Doch weder in ihrer Heimat, noch in den Hochburgen Deutschland und Niederlande gelang bisher der Durchbruch, auch wenn man schon durchaus prominente Supportslots für RIVERSIDE oder FISH ergattern konnte. Sieben Alben hat die Truppe um die Loenetti-Brüder bereits auf den Markt gebracht, die mich im Vorprogramm des ehemaligen MARILLION-Fronters so überzeugen konnte. Nun gibt mit "Saison 8" die Chance, mich auch auf Platte genauer mit der ungewöhnlichen Formation auseinanderzusetzen.

demonincarnate keyofsolomonIn den acht Jahren ihres Bestehens haben DEMON INCARNATE auf den ersten Blick bereits einige Veröffentlichungen, egal ob als CD, EP oder Vinyl, an den Start gebracht. Schaut man sich die Sache genauer an, dann fällt auf, dass die multinationale Band eigentlich erst so richtig mit dem selbstbetitelten 2015er Werk „Demon Incarnate“ in Fahrt gekommen ist, die Integration von Lisa Healey als Sängerin war sicherlich die richtige Entscheidung gewesen.

kino radiovoltaireEs gibt solche Alben, an die kann man sich auch noch gut erinnern, selbst wenn man sie jahrelang nicht mehr gehört hat. Das 2005 erschienene KINO Debüt „Picture“ ist so ein Fall, was sicherlich noch dadurch begünstigt wird, dass ich die Band in besagtem Jahr auch bei einem der seltenen Konzerte live sehen konnte.
„Picture“ war damals vor allem deshalb ein besonderes Album, weil es eine ungeheure musikalische Wärme ausstrahlen konnte, John Mitchell (ARENA, IT BITES), Pete Trewavas (MARILLION), John Beck (IT BITES) und Chris Maitland (PORCUPINE TREE) hatten in der Schnittmenge aus Progressive Rock und AOR sehr vieles richtig gemacht.

barrenearth acomplexofcagesBARREN EARTH werden ja gerne als Supergroup angekündigt, verstehen sich selber jedoch als echte Band. Dieser Argumentation kommt es ja fast schon entgegen, dass für Keyboarder Kasper Mårtenson, der die Band im Januar 2017 verlassen hat, nun der bisher eher unbekannte Antti Myllynen gewonnen werden konnte. Nichtsdestotrotz lässt sich das AMORPHIS-Erbe nicht verleugnen auch wenn man sich von Album zu Album mehr davon entfernt. Dass BARREN EARTH nicht nur ein Nebenprodukt vermeintlich gelangweilter Musiker ist, merkt man auch an der Schlagzahl, mit der die Alben veröffentlicht werden. Auf den Tag genau 3 Jahre nach „On Lonely Towers“ erscheint nun der Nachfolger „A Complex Of Cages“.

Wolfpack LoatheDa passt man einmal nicht genau auf und lässt sich von Oberflächlichkeiten täuschen, und schon hat man eine Scheibe vorliegen, die so gar nicht dem entspricht, was man erwartet hat. Bei genauerem Hinsehen fällt dann auf, dass hier lediglich eine Namensgleichheit besteht zu einer längst umbenannten Kapelle, die sich aber außer ihrem Namen kaum ähneln.

godslave rebornagainEs gibt Fragen, die man sich als Fan der härteren Klänge der Musik selten bis gar nicht stellt. Obwohl diese Fragen, wenn man einmal in Ruhe darüber nachdenkt, eigentlich vollkommen logisch sind oder zumindest recht interessant. So kann man sich zum Beispiel durchaus fragen, wer irgendwann die Regel aufgestellt hat, dass Thrash Metal gefälligst düster, bedrohlich und am allerbesten abgrundtief böse zu sein hat. Beziehungsweise wo das denn geschrieben steht.

oceansofslumber thebanishedheartOCEANS OF SLUMBER ist auch eine jener Bands, die mir von Bekannten empfohlen wurde und die mich sofort angesprochen hat. Wenn ich solche Bands dann gleich gut finde, dann frage ich mich ja in der Regel immer, warum ich so lange gebraucht habe, um diese zu entdecken. Im Falle der Amerikaner ist das jedoch nicht allzu verwunderlich, denn die Band gibt es erst seit 2011. Das erste Album erschien dann 2013 und nun, fünf Jahre später, dürfen Fans sich schon über Album Nummer 3 freuen.

Malasaners FootprintsNach "Spanish Eyes" 2014 werfen MALASANERS nun mit "Footprints" ihr zweites Studioalbum auf den Markt. Ein gebürtiger Spanier, der im bayrischen Bamberg lebt als Frontmann einer Irish Folk-Punkband? Klingt zunächst seltsam, funktioniert aber interessanterweise hervorragend.

crownedkings seaofmiseryWie jede Musikrichtung ist logischerweise auch der Hardcore Trends unterworfen. So ist es nicht verwunderlich, dass es bei vielen Gruppen mittlerweile mehr auf Image und Kleidung als auf die Musik ankommt. Eine Entwicklung, die meiner Meinung, dem Genre nicht wirklich gut getan hat. Glücklicherweise scheren sich CROWNED KINGS aus dem australischen Melbourne offenkundig einen feuchten Dreck um irgendwelche Trends und so hagelt es auch auf dem am 23.03. erscheinenden dritten Album der Band, welches auf den Namen „Sea Of Misery“ hört, die geballte Ladung Aggression.

201803 paradiselost host remaster200pxAls ich damals diese Review hier spasseshalber als Bewerbungsschreiben für Neckbreaker verfasst hatte, hätte ich nicht gedacht, dass ich mal in den Genuss komme es tatsächlich auch veröffentlichen zu können.
 Aber Nuclear Blast machts möglich und legt das kontroverseste Album von PARADISE LOST „Host“ als Remastered-Version neu auf. Da Vinyl zu damaligen Zeit verkaufstechnisch auf dem Tiefpunkt war, wurde „Host“ auch nur auf CD veröffentlicht. Die Neuveröffentlichung erscheint nun deshalb erstmals auch als Schallplatte.

salem attritionDie britische Band SALEM stieg 1979 aus der Asche von ETHEL THE FROG empor und war damals im Heavy Metal/NWoBHM angesiedelt. Nach 3 Demos und einer Single löste sie sich 1983 auf. 2009 raufte sich die Band wieder zusammen und im Folgejahr wurde ein Compilationalbum aus den Anfangsjahren unter dem Titel „In The Beginning…“ veröffentlicht – das Full Lenght Debütalbum „Forgotten Dreams“ erschien dann schließlich 2013. Mittlerweile sind SALEM mit ihrer Musik dem Hard Rock zuzuordnen und die Band veröffentlicht am ihr 3. Studioalbum mit dem Titel „Attrition“.


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